Kontinuierliche Zuführung

Der folgende Beitrag stammt von der Website „www.parkinson-web.de“, eine Kooperation der Gertrudis-Klinik Biskirchen und der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V.

Bei einem Teil der Patienten gelingt es trotz entsprechender Erfahrung des behandelnden Arztes und guter Kooperation des Patienten nicht, eine zufriedenstellende Einstellung mit den oral verabreichten Medikamenten zu erreichen.

Für diese Patienten ist die kontinuierliche Zuführung von L-Dopa oder von einem Dopamin-Agonisten eine weitere therapeutische Möglichkeit. Diese so genannten invasiven (das Gewebe verletzenden) Therapieformen können den durch Wirkungsfluktuationen und störenden Überbewegungen geplagten Patienten trotz der Belastung und der Umständlichkeit der Therapie eine große Hilfe sein. Diese Therapien werden auch als Pumpenbehandlungen bezeichnet. Solche Pumpen sind in der Diabetes-Behandlung (Insulin-Pumpe) und in der Schmerztherapie bekannt.

Es stehen derzeit zwei solche Behandlungsmethoden zur Verfügung, die Apomorphin-Pumpe und die Duodopa-Pumpe. Die kontinuierliche Zuführung löst auch das Problem der oben erwähnten pulsatilen Reizung der Rezeptoren.

>> Apomorphin-Pumpe

>> Duodopa-Pumpe

Stand April 2012 | Dr. Ferenc Fornadi, Gertrudis-Klinik Biskirchen

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