Feldenkrais-Training

Die Feldenkrais-Methode ist benannt nach ihrem Begründer, dem israelischen Physiker Moshe Feldenkrais. Sie ist ein spezielles Verfahren zur Gestaltung von Lernprozessen. Angestrebt wird, Menschen zu befähigen, über achtsam wahrgenommene Bewegungsabläufe ihr eigenes Lernen zu lenken. Die Methode schafft Lernbedingungen, in denen Menschen sich über die Sensomotorik darin schulen können, ihr Unterscheidungsvermögen auszubilden. Diese Fähigkeit trägt wesentlich dazu bei, dass die Person besser erkennt und versteht, wie sie sich selbst sieht und sich diesem Bild entsprechend im täglichen Leben organisiert. Denn solange sie nicht wahrnimmt, wie sie sich zum Beispiel beim Gehen organisiert, kann sie daran auch nichts verändern. In dem Bewusstsein über das eigene Tun entsteht neue Beweglichkeit (in körperlicher, geistiger und seelischer Hinsicht) wie von selbst. Es findet ein Abbau selbst auferlegter Grenzen statt. Neue Denk- und Handlungsalternativen eröffnen sich und geben Gelegenheit zu mehr Eigenständigkeit und Verantwortung. Die Methode wird als Begleittherapie auch bei bewegungsgestörten Patienten, also auch bei Parkinson-Patienten eingesetzt.

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