In Deutsch­land kön­nen seit März 2017 Pati­en­ten mit einer schwer­wie­gen­den Erkran­kung Can­na­bis­blü­ten und ‑extrak­te sowie syn­the­ti­sche Can­na­bi­noi­de zu Las­ten der Kran­ken­kas­sen ver­ord­net wer­den. Die Zulas­sung von medi­zi­ni­schem Can­na­bis beinhal­tet kei­ne Fest­le­gung auf eine Indi­ka­ti­on und ist somit auch für Par­kin­son-Pati­en­ten rele­vant. Laut Gesetz haben schwer­be­trof­fe­ne Pati­en­ten sogar einen Anspruch auf Ver­sor­gung mit medi­zi­ni­schem Can­na­bis, wenn übli­che Maß­nah­men nicht erfolg­reich waren oder nicht ver­tra­gen wur­den oder „eine nicht ganz ent­fern­te Aus­sicht auf eine spür­ba­re posi­ti­ve Ein­wir­kung auf schwer­wie­gen­den Sym­pto­me besteht“.

Vor die­sem Hin­ter­grund und ver­stärkt durch Medi­en­be­rich­te fra­gen zuneh­mend Par­kin­son Pati­en­ten nach Ver­ord­nung von Can­na­bis. Dies stellt die behan­deln­den Neu­ro­lo­gen vor eine neue Her­aus­for­de­rung.

Den voll­stän­di­gen Text von Tina Main­ka, Jan Stork, Ute Hid­ding und Cars­ten Buh­mann, erschie­nen in der online-Aus­ga­be von „Fort­schrit­te in Neu­ro­lo­gie und Psych­ia­trie“ (Georg Thie­me Ver­lag KG Stutt­gart · New York) fin­den Sie hier:
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/html/10.1055/s‑0043–120668

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