Andrew Green­wood: Als Bewe­gungs­pro­gramm­de­si­gner habe ich spe­zi­el­le Bewe­gungs­pro­gram­me für Par­kin­son, Mul­ti­ple Skle­ro­se, Alten- und Pfle­ge­hei­me und geis­tig und kör­per­lich beein­träch­tig­te Men­schen ent­wi­ckelt.  Mei­ne Haupt­auf­ga­be besteht dar­in, das Gleich­ge­wicht zwi­schen Kör­per und Geist wie­der­her­zu­stel­len und Gesund­heits­pro­ble­me anzu­ge­hen.In einem Kli­ma, in dem Regie­run­gen, Gesund­heits­or­ga­ni­sa­tio­nen und Kran­ken­ver­si­che­run­gen nach Ant­wor­ten auf glo­ba­le Epi­de­mi­en wie sit­zen­de Lebens­wei­se, stress­be­ding­te Krank­hei­ten suchen.  „Tanz“ in all sei­nen Facet­ten spielt eine wich­ti­ge Rol­le für die Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den von Indi­vi­du­en, Gemein­schaf­ten und der Öffent­lich­keit.

Ich lebe dar­auf hin, Men­schen zu erzie­hen, zu moti­vie­ren und zu inspi­rie­ren, um den Wert und die Bezie­hung zwi­schen Kör­per, Bewe­gung und Leben zu ver­ste­hen.

Im Lau­fe der Jah­re als pro­fes­sio­nel­ler Tän­zer und inter­na­tio­na­ler Bal­lett­meis­ter habe ich die Momen­te des Kamp­fes, des Wachs­tums, der Rei­fe und des Ruhms aus ers­ter Hand erlebt, die zusam­men­kom­men, wenn man sich zum Tan­zen enga­giert, sei es beruf­lich oder rein hob­by.

Vor sie­ben Jah­ren wid­me­te ich einen gro­ßen Teil mei­ner Arbeit in Dancer’s Health (Ver­let­zungs­prä­ven­ti­on und Reha­bi­li­ta­ti­on) und gab Anlei­tun­gen, wie Tän­zer ihr kör­per­li­ches und geis­ti­ges Wohl­be­fin­den stei­gern kön­nen. Das wür­de die Grund­la­gen des Wis­sens lie­fern und mich in mei­ner uner­war­te­ten Wen­dung der Ereig­nis­se unter­stüt­zen, wo ich jetzt bin. Um zu ent­de­cken, dass Tanz nicht nur Gesund­heit, son­dern auch Gesund­heit braucht, muss er tan­zen.

Vor ein paar Jah­ren wur­de der künst­le­ri­sche Lei­ter eines Tanz­hau­ses in den Nie­der­lan­den im Alter von 37 Jah­ren mit Par­kin­son dia­gnos­ti­ziert. Ich war damals als Haus­bal­lett-Meis­ter enga­giert und ent­wi­ckel­te ein Prä­ven­ti­ons- und Reha­bi­li­ta­ti­ons­zen­trum für Tän­zer.Zu sei­ner Ent­täu­schung über die Mög­lich­kei­ten des kör­per­li­chen Trai­nings als Par­kin­son-Pati­ent bat er mich, ihn ins Stu­dio zu beglei­ten.

Wir began­nen, Tanz­tech­ni­ken anzu­wen­den und zu erfor­schen, wie Tanz sei­nen phy­si­schen und men­ta­len Zustand ver­bes­sern kann.Nach­dem wir die erstaun­li­chen Effek­te und Mög­lich­kei­ten die­ser Tanz­sit­zun­gen ent­deckt hat­ten, beschlos­sen wir, dass wir uns wei­te­ren Unter­su­chun­gen und Stu­di­en wid­men soll­ten.Wir unter­such­ten ver­schie­de­ne Res­sour­cen wie das Tanz für PD-Pro­gramm (Marc Mor­ris-Stif­tung), Lite­ra­tur, und Pati­en­ten selbst und ande­re Exper­ten aus dem Bereich der Wis­sen­schaft und Tanz.

Seit 2012 haben wir die Dance for Health Foun­da­ti­on gegrün­det.Als Lei­te­rin der Abtei­lung Bil­dung und For­schung wur­den in den letz­ten drei Jah­ren mehr als 40 Leh­rer inter­na­tio­nal unter mei­ner Men­tor­schaft aus­ge­bil­det und es wur­den Klas­sen für Par­kin­son und Mul­ti­ple Skle­ro­se ein­ge­rich­tet  in Städ­ten in den Nie­der­lan­den, Ita­li­en und Aus­tra­li­en.   

Als Schöp­fer von Swicth2Move tei­le ich mei­ne Metho­den mit, um das Leben von Men­schen mit chro­ni­schen kör­per­li­chen oder geis­ti­gen Beein­träch­ti­gun­gen zu ver­bes­sern.

Refe­ren­zen:

Es ist mir eine gro­ße Freu­de, die wun­der­ba­re Arbeit von Andrew Green­wood und sei­nem Team im Rah­men ihres Tan­zes für das Par­kin­son-Pro­gramm zu beto­nen.

Ich bin fest von den Vor­tei­len des Tan­zes für Pati­en­ten mit Par­kin­son-Krank­heit über­zeugt, und Andrew hat eine ein­drucks­vol­le Arbeit geleis­tet, die­se neue the­ra­peu­ti­sche Inter­ven­ti­on Par­kin­son-Pati­en­ten in immer mehr Län­dern zugäng­lich zu machen.

Prof. Dr. Bas­tia­an R. Blo­em, Dr.

Ärzt­li­cher Lei­ter des Par­kin­son-Zen­trums Nij­me­gen, Abtei­lung für Neu­ro­lo­gie Rad­boud Uni­ver­si­ty Medi­cal Cen­ter

Der Grund, dass Tän­ze gut für alle sind, ist, dass Tan­zen schön ist und sich gut anfühlt.Der Grund, dass ein Tanz für Par­kin­son gut ist, ist, dass der Rhyth­mus der Musik es ihnen erleich­tert, sich zu bewe­gen.

Mit dem Pro­gramm von Andrew benut­zen die Tän­zer fast jeden Mus­kel, den sie haben.Der Auf­bau ist sehr all­mäh­lich mit allen Arten von Musik in ver­schie­de­nen Posi­tio­nen, sit­zen, auf und ab bewe­gen, ste­hen und schließ­lich lau­fen (tan­zen).Sie machen Bewe­gun­gen, die ihr Gleich­ge­wicht ver­bes­sern, so dass sie im nor­ma­len All­tag mehr tun kön­nen, als sie den­ken.

Außer­dem ist es in sozia­len Aspek­ten mit einer bes­se­ren Lebens­qua­li­tät gut.Andrew nennt sei­ne Schü­ler Tän­zer und sagt ihnen, dass es nichts Gutes oder Schlech­tes gibt.Bal­lett­tän­zer oder Leh­rer beglei­ten Pati­en­ten, die beim Ste­hen oder Gehen weni­ger sta­bil sind.So wird sich jeder in den Trai­nings sehr wohl füh­len, was auch das Wohl­be­fin­den ver­bes­sert.

Also bin ich ein Fan von Andrew und ein Fan von Dance for Health

Dr. Agni­ta Boon

AJW, Eras­mus, Medisch Cen­trum Rot­ter­dam

Ich ken­ne Andrew Green­wood seit eini­gen Jah­ren als For­scher für Tanz und Par­kin­son und als Bil­dungs­be­ra­ter.Ich habe gese­hen, wie Andrew uner­müd­lich und lei­den­schaft­lich an einem erfolg­rei­chen Pro­gramm arbei­tet, Dance for Health und Par­kin­son, das er mit Inte­gri­tät gemacht hat.

Sei­ne Arbeit in die­sem Bereich hat vie­le Men­schen beein­flusst, die mit Par­kin­son leben, nicht nur in den Nie­der­lan­den, wo vie­le Klas­sen ent­stan­den sind, son­dern auch in Ita­li­en und Aus­tra­li­en.Er hat auch vie­le Lehr­künst­ler beein­flusst, die zu ihm gekom­men sind, um zu ler­nen, Men­schen mit Par­kin­son zu unter­rich­ten.

Ich habe Andrew unter­rich­tet gese­hen und ohne Zwei­fel ist er einer der inspi­rie­rends­ten Tanz für Par­kin­son-Leh­rer, die ich gese­hen habe.Ich habe gese­hen, wie er gro­ße Grup­pen von Men­schen zum Tan­zen inspi­rier­te, die wenig Tanz­trai­ning und wenig Beweg­lich­keit haben.Sei­ne Ener­gie ist anste­ckend und der Inhalt des­sen, was er lehrt, grün­det in sei­nem künst­le­ri­schen Gespür und in den wis­sen­schaft­li­chen Prin­zi­pi­en effek­ti­ver Bewe­gung.

Ich emp­feh­le dir Andrew als jeman­den, der sich als inspi­rie­ren­der Red­ner mit einer erfolg­rei­chen Erfolgs­bi­lanz in der Pio­nier­ar­beit auf dem Gebiet des Tan­zes für Par­kin­son in Euro­pa sehr gut geschla­gen geben kann.

Dr. Sara Hous­ton

Haupt­do­zent, Tanz­uni­ver­si­tät von Roehamp­ton

Quel­le: http://switch2move.com/

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